News

Mitteilungen, Presseberichte

Montag, 7. April 2014 - 08:59 Uhr
Pfingstfest beim CVFW 1900

Der Carneval-Verein Frei-Weinheim 1900 feiert wieder sein traditionelles Pfingstfest. Gefeiert wird am Sa., den 07.06.2014 ab 16:00 Uhr und am So., den 08.06.2014 ab 10:00 Uhr auf dem alten Sportplatz in Frei-Weinheim (neben der Jungau). Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee und Kuchen, Gegrilltem sowie Getränken bestens gesorgt. Für die kleinen Besucher ist mit einer Hüpfburg zum Spielen und Toben Abwechslung garantiert. Der CVFW freut sich auf zahlreichen Besuch.

Donnerstag, 7. Februar 2013 - 16:24 Uhr
Wie Phönix aus der Asche

Ingelheimer Wochenblatt v. 07.02.2013
Carneval-Verein Frei-Weinheim begeistert mit neuem Konzept / Gelungene Mottositzung
FREI-WEINHEIM / INGELHEIM-WEST
(zk)
–Nach dieser MottoSitzung des CVFW (Carneval-Verein Frei-Weinheim 1900) und in Kenntnis der Sitzungen der letzten Jahre drängte sich spontan die Redewendung „Phönix aus der Asche“ auf. Ursachen hierfür sind ein neues Konzept und der neue Sitzungspräsident Andreas Bockius.Wegen des Abrisses und Neubaus ihrer Narrhalla in der Tu rnhalle der Brüder-Grimm-Schule wanderte der CVFW notgedrungen in den Westen Ingelheims, in die als Baustelle,sogar mit einem echten Weinumer Baufreigabeschein, dekorierte Turnhalle der Theodor-Heuss-Schule aus.
„Guuude un Helau ihr Narren!“ begrüßte Andreas Bockius die Gäste auf seiner „Baustell“ – Bühne mit der Ergänzung „Was net basst, wird bassend gemacht!“ Und dann zog er locker das Sitzungsprogramm singend, reimend und / oder in Prosa moderierend, überwiegend im Weinumer Dialekt, alle begeisterten Narren mitreißend, kurzweilig über die Bühne.Wenn er mal anderweitig aktiv war, sprang sein Bruder Matze (Matthias) ein. Der war ansonsten als alleinunterhaltendes Orchester tätig, zuständig für Helau-Untermalungen, „Tuftä“-Erzeugung, Narrhallamärsche und viele andere musikalische Abenteuer. Apropos „anderweitig aktiv“: als Sitzungspräsident viel redend, schnell, spontan auf Zwischenrufe reagierend, als „Bocksen-Brother“ im Zwiegespräch-Rededuell, Mittänzer im Männerballett, als Rapper in „Confusion“. Und im die anfangs auf dem Baugerüst erschöpft schlafenden Arbeiter zu wecken, marschierten extra die „Meenzer Nodequetscher“ auf die Bühne; ihre Guggemusik wirkte prompt.
Die Wortreichen: Der neue Protokoller Andreas Gusella begann mit „Zu Anfang will ich übers letzte Jahr berichte, danach ein paar Politiker vernichte.Un was im letzte Jahr so passiert, hab ich für euch mal recherchiert!“ und berichtete,zum Teil sehr komprimiert, vomGeschehen in Ingelheim, um Ingelheim und um Ingelheim herum. Ballettmädchen Franziska Bloch (12 Jahre alt) erzählte mit einem selbstgeschriebenen Vortrag von ihrem Aufstieg bei den CVFW Tanzgruppen und schilderte verschiedenste Schwierigkeiten. Dachdecker Junggeselle Dominic Heinen konnte nicht kochen und erlebte manch außergewöhnliche Dinge,als er die Anweisungen des Kochbuches (z.B.Mehlschwitze,Eier abschrecken) und andere Dinge (Verzicht auf den Kinobesuch mit seiner gewichtigen Freundin, als er „Pro-gramm 20 Cent“ hört) wörtlich nahm. Von haarsträubenden Erlebnissen auf verschiedenen Baustellen berichteten sowie sangen die Bocksen-Brothers, Matthias und Andreas Bockius. Alexandra und Andreas Schätzel versuchten jeweils ihr Geschlecht als das bessere hinzuargumentieren und das andere runterzuputzen, natürlich mit einem versöhnlichen Abschluss. Andreas Bockius und Florian Klippel rappten und sangen Verwirrendes in „Confusion“.
Die Tanzenden: Die Ballettmäuse, das Gardeballett, Spotlight, Devotion und das Männerballett brachten, jede Gruppe mit ihrer passenden Musik und tollen Kostümen, das Publikum zum Jubeln.
Die „Dammstromer“ gestalteten mit bekannten Hits den musikalischen Abschluss der Sitzung und sangen zusammen mit dem Publikum das finale CVFW-Lied: „Wir liebe Weinumer Fassnacht. Wir liebe Weck, Worscht unn We i...“
Eine tolle, kurzweilige, gelungene Motto-Sitzung. Die Weinumer sind wieder da.

Montag, 4. Februar 2013 - 14:28 Uhr
Sechsfach Helau unterm Bauhelm

AZ vom 04.02.2013

Von Jochen Werner

CVFW In der Ausweich-Narrhalla lassen es die Frei-Weinheimer dennoch richtig krachen

Ganz viele Frei-Weinheimer haben gut gelaunt den Umzug von „Ingelheim-Nord“ nach „West“ mitgemacht und kamen getreu dem Baustellen-Motto mit Helm und Blaumann in die Narrhalla in der Theodor-Heuss-Grundschule. Hier begrüßte sie Andreas Bockius in seiner ersten Kampagne als Sitzungspräsident - natürlich auf einer Baustelle.

Baustellenlärm übertönte zu Beginn den Narrhallamarsch, ein großes Gerüst, auf dem Polier Marco Joseph und „Polyester“ Elke Plep den Elferrat ersetzten, dominierte die Bühne. Zeichen dafür, dass die Halle in Frei-Weinheim abgerissen wurde und genauso Zeichen für die eigene Flexibilität.

Schwungvoller Abend

Bockius bewies sich an einem erfrischend runden und schwungvollen Abend, der keinen Platz für Langeweile ließ, als wahrhafter Entertainer. Erst per Sackkarre auf die Bühne gefahren, überzeugte das Multitalent im Laufe des Abends mit Moderation, Gesang, Tanz und der Idee, die umjubelten Darbietungen statt mit Raketen gleich mit einem sechsfachen „Helau!“ zu bedanken.

Es war so, wie Andreas Bockius es mit Bruder Matthias, der als Vize-Moderator auch für die Musik auf der Bühne sorgte, vor der Pause besang: „Hier in Weinum wird geschunkelt und gelacht. Wir feiern halt noch rischtisch Fassenacht!“ Mit einem bunten Bild, für das zum Auftakt die Guggemusik der Meenzer Nodequetscher sorgten. Mit Andreas Gusella als Protokoller, der mit dem Weltgeschehen begann, um schließlich in dem „Schmelztiegel, der alles hat“, der „Weltstadt Ingelum“ zu landen. Mit der 12-jährigen Nachwuchsrednerin Franziska Bloch, die bravurös mit ihrer selbst geschriebenen Rede augenzwinkernd vom Leben als Fastnachtskind debütierte. Mit Original-Dachdecker Dominic Heinen, der zwar keine Ahnung vom Kochen hatte, aber trotzdem lieber Junggeselle bleiben wollte.

Besonderes Highlight waren die Tänze, angefangen vom Gardeballett (Leitung: Christine Hammer, Denise Reitz), das beste Partystimmung verbreitete, über die von einem Piloten begleiteten Stewardessen der Ballettmäuse (Petra Bloch, Heidi Bergmann, Petra Will), die mit ihrer Choreografie überzeugten, Spotlight (Ann-Kathrin Eich, Kea-Sophie Heinen), die mit einer vierfarbbunten Überraschungskiste belohnten Devotion (Nina Eckart) bis zum Lifeguard-Männerballett der Schlabbedreher 08/15. Stehende Ovationen waren allen gewiss.

Einen herrlichen Dialog in Wort und Gesang boten die „Bocksen Brothers“ Andreas und Matthias Bockius. Bauarbeiter „Günter“ versetzte den seit Jahren wartenden Bauherrn nicht grundlos: Er hatte schließlich den Auftrag für die Weinumer Halle bekommen: „Un ich versprech dir hoch un heilisch, dass die bald steht, 2030!“ Andreas Schätzel wusste als echter Mann genau, wo’s langgehen sollte. Nur Gattin Alexandra wollte das im „Kampf der Geschlechter“ nicht einsehen. Es gibt eben zwei verschiedene Wahrheiten. Egal, ob die Männer wahr und schön und gut seien: „Tausend Volt im Arm sind echt verschwendt, wenn im Hirn kä Birnche brennt!“ - Absolut toller Kokolores!

Als sich Andreas Bockius und Florian Klippel als Duo Confusion den Wild-West-Frust von der Seele rappten und rockten, hielt es niemanden mehr auf seinem Platz. Vor dem Finale hielten die Dammstromer (Matthias Bockius) mit teilweise umgetexteten Hits, die jeder kennt, die Stimmung hoch, trotz einiger Probleme mit der Technik. Abwechslungsreich, immer spannend, erfrischend und nicht zu lang. So macht Fassenacht Spaß, auch in einer Ausweich-Halle.

Anmelden